300 wetterbedingte Unfälle allein in NRW
veröffentlicht am 30.01.2010

Der anhaltende starke Schneefall hat bundesweit wieder für starke Verkehrsbehinderungen und zahlreiche Unfälle gesorgt. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden bis Samstagfrüh rund 300 Verkehrsunfälle mit witterungsbedingtem Hintergrund gezählt, wie das Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste in Duisburg mitteilte. Dabei kam ein Mensch ums Leben, 42 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.
Duisburg - Der anhaltende starke Schneefall hat bundesweit wieder für starke Verkehrsbehinderungen und zahlreiche Unfälle gesorgt. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden bis Samstagfrüh rund 300 Verkehrsunfälle mit witterungsbedingtem Hintergrund gezählt, wie das Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste in Duisburg mitteilte. Dabei kam ein Mensch ums Leben, 42 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der entstandene Sachschaden wurde auf 1,3 Millionen Euro geschätzt.
Die 300 wetterbedingten Unfälle wurden den Angaben zufolge von Freitag, 20.00 Uhr, bis Samstag, 05.00 Uhr registriert. Die Anzahl der sonstigen witterungsbedingten Einsätze bezifferte die Polizei auf 39. Dabei handelte es sich überwiegend um Hilfeleistungen bei liegengebliebenen Fahrzeugen sowie um Straßensperrungen. Auf den Autobahnen 1, 2, 44, 45 und 46 bildeten sich am Freitag aufgrund von Unfällen und Straßenglätte zahlreiche Staus, die sich erst am späteren Abend nach und nach auflösten.
Im Verlauf der Nacht kam es in ganz Nordrhein-Westfalen zu Straßenglätte durch teils schauerartigen Schneefall mit anschließender überfrierender Nässe. Bei einem Verkehrsunfall auf der eisglatten A61 bei Bedburg kam ein Mensch ums Leben. Auf der A1 musste die Fahrbahn in Richtung Köln in Höhe Bad Münstereifel nach einem Lastwagen-Unfall wegen Bergungsarbeiten gesperrt werden. Die Autobahn 33 wurde wegen einsetzender Eisglätte zwischen den Anschlussstellen Paderborn-Sennelager und Schloss Holte-Stukenbrock ebenfalls gesperrt.
Wegen der anhaltenden Schnee- und Eisglätte rechnete die Polizei auch im weiteren Verlauf des Samstags in ganz Nordrhein-Westfalen mit starken Behinderungen. Sie forderte die Autofahrer zu einer vorsichtigen, der Witterung angepassten Fahrweise auf. (© AP)




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