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30. Januar 2010
Taliban-Dementi: Nö, kein Treffen mit UN!
Kabul - Die afghanischen Taliban haben am Samstag Berichte dementiert, sie hätten sich mit UN-Vermittlern zu einem Sondierungsgespräch über Friedensaussichten getroffen. Angaben über ein Treffen zwischen Taliban-Vertretern und dem Leiter der UN-Mission in Afghanistan, Kai Eide, seien völlig aus der Luft gegriffene Gerüchte, hieß es in einer Erklärung des Taliban-Rates.
Eide hat bisher kein Treffen mit Taliban öffentlich bestätigt. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte aber angedeutet, Eide wolle sich selbst ein Bild über die Vorstellungen einiger Taliban machen. In deren Dementi wurde die Fortsetzung des Krieges in Afghanistan bekräftigt. Die Ablehnung von Friedensangeboten habe der US-Strategie in Afghanistan einen «vernichtenden Schlag» versetzt.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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