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30. Januar 2010
Jemenitischer Rebellenführer zu Waffenstillstand bereit
Sanaa - Der Anführer einer Rebellenbewegung im Norden des Jemens hat sich zu einem Waffenstillstand mit der Regierung bereit erklärt. Er akzeptiere auch die darin enthaltenen Bedingungen einschließlich des Rückzugs von strategisch bedeutenden Bergregionen, sagte Abdel Malek al Hauthi in einer Audiobotschaft, die am Samstag ins Internet gestellt wurde.
Demnach sollen die seit mehr als fünf Jahren anhaltenden Feindseligkeiten bald beendet werden. Die Regierung in Sanaa steht unter internationalem Druck, den Regionalkonflikt im Norden des Landes beizulegen, um dann gezielt gegen Al-Kaida-Aktivisten vorgehen zu können. Der Rebellengruppe von Al Hauthi geht es primär um wirtschaftliche Verbesserungen in ihren abgelegenen Stammesgebieten.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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