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Iran: Proteste am Revolutionstag geplant

veröffentlicht am 30.01.2010


Trotz der laufenden Prozesse gegen Demonstranten im Iran plant die Opposition neue Protestaktionen zum Revolutionstag am 11. Februar. Die beiden Oppositionsführer Mir Hossein Mussawi und Mahdi Karrubi appellierten am Samstag über das Internet an ihre Anhänger, sich nicht einschüchtern zu lassen.

 

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Teheran - Trotz der laufenden Prozesse gegen Demonstranten im Iran plant die Opposition neue Protestaktionen zum Revolutionstag am 11. Februar. Die beiden Oppositionsführer Mir Hossein Mussawi und Mahdi Karrubi appellierten am Samstag über das Internet an ihre Anhänger, sich nicht einschüchtern zu lassen. Am Jahrestag der Islamischen Revolution von 1979 finden überall im Iran große Paraden statt. Diese will die Opposition offenbar nutzen, um für Reformen zu werben.


Die Behörden würden dies allerdings als besonders schwere Herausforderung werten und haben bereits harte Strafen angekündigt. Seit den Protesten nach der Präsidentenwahl vom 12. Juni sind im Iran schon mehr als 100 politische Aktivisten vor Gericht gestellt worden. Mehr als 80 von ihnen wurden zu Haftstrafen verurteilt, elf zum Tode. Die ersten zwei Todesurteile wurden am vergangenen Donnerstag vollstreckt. Mussawi und Karrubi haben dies scharf verurteilt.  (© AP)


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