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25. Januar 2010
Schwache Nachfrage zieht Fiat in die roten Zahlen
Mailand - Der Fiat-Konzern hat 2009 wegen schwacher Nachfrage nach Lastwagen und Baumaschinen rote Zahlen eingefahren. Der Konzern, der aus den Bereichen Automobil, Agrar- und Baumaschinen, Industriefahrzeuge und Produktionssysteme besteht, wies für das Gesamtjahr am Montag einen Verlust von 838 Millionen Euro aus, nach einem Gewinn von 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2008. Allein im vierten Quartal verlor Fiat 281 Millionen Euro. Der Umsatz des Konzerns, der im vergangenen Juni beim US-Autobauer Chrysler eingestiegen war, verringerte sich um 16 Prozent auf 50,1 Milliarden Euro.
Die Autosparte mit den Marken Lancia, Alfa Romeo und Fiat, profitierte im vierten Quartal allerdings kräftig von den Abwrackprämien in verschiedenen europäischen Ländern. Der Umsatz verbesserte sich von 5,7 Milliarden auf 7,2 Milliarden Euro. Laut Fiat war dies der höchste Umsatz in der Autosparte zum Ende eines Jahres. 2010 sieht Fiat nach eigenen Angaben als Jahr des Übergangs und der Stabilisierung. Der Umsatz soll um 3 bis 6 Prozent steigen. Entscheidend sei dabei allerdings, wie es mit den Abwrackprämien in Europa weitergehe. In Deutschland ist die Prämie bereits im vergangenen September ausgelaufen.
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