Erinnerung an Chaos auf Flughafen von Newark
veröffentlicht am 21.01.2010

Chaos an einem Flughafen wegen stundenlanger Suche nach einem Terror-Verdächtigen: Das gab es nicht nur am Mittwochabend in München, sondern bereits Anfang Januar auf dem internationalen Flughafen Newark bei New York. Dort gelangte ein Mann an den Kontrollen vorbei in den Sicherheitsbereich des Terminals C und verschwand. Er entpuppte sich später als chinesischer Biologiestudent, der sich von seiner Freundin verabschieden wollte.
Frankfurt/Main - Chaos an einem Flughafen wegen stundenlanger Suche nach einem Terror-Verdächtigen: Das gab es nicht nur am Mittwochabend in München, sondern bereits Anfang Januar auf dem internationalen Flughafen Newark bei New York. Dort gelangte ein Mann an den Kontrollen vorbei in den Sicherheitsbereich des Terminals C und verschwand. Er entpuppte sich später als chinesischer Biologiestudent, der sich von seiner Freundin verabschieden wollte.
Sechs Stunden lang wurde das hauptsächlich von der Fluggesellschaft Continental genutzte Abfertigungsgebäude gesperrt. Die Maschinen blieben am Boden, während die Sicherheitsbehörden mit Hilfe von Videoaufnahmen vergeblich versuchten, den Unbekannten zu identifizieren. Die Passagiere mussten zurück in den Check-in-Bereich. Erst um 23.45 Uhr öffneten sich die Tore wieder, und alle Fluggäste wurden erneut kontrolliert. Nach dieser Überprüfung konnten die ersten Flugzeuge wieder starten.
Der Zwischenfall in Newark ereignete sich am 3. Januar, neun Tage nach dem in letzter Sekunde vereitelten Anschlag auf eine US-Passagiermaschine in Detroit. Mitverantwortlich für die Sicherheitspanne war ein Wachmann, der seinen Arbeitsplatz kurzzeitig verlassen hatte. Auf Bildern von Überwachungskameras war zu sehen, wie der 28 Jahre alte Doktorand die Abwesenheit des Angestellten nutzte, um in den Sicherheitsbereich zu gelangen und dort eine Frau zu treffen. (© AP)




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