Skype-Verkauf treibt eBay-Jahresgewinn in die Höhe
veröffentlicht am 21.01.2010

Die globale Wirtschaftskrise ist auch am Internet-Händler eBay nicht ohne Spuren vorbeigegangen. Nur durch den Teilverkauf des Internettelefoniedienstes Skype konnte eBay seinen Jahresgewinn um 34 Prozent auf knapp 2,4 Milliarden Dollar nach Steuern steigern. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahreswert nur um 2 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar.
San Francisco - Die globale Wirtschaftskrise ist auch am Internet-Händler eBay nicht ohne Spuren vorbeigegangen. Nur durch den Teilverkauf des Internettelefoniedienstes Skype konnte eBay seinen Jahresgewinn um 34 Prozent auf knapp 2,4 Milliarden Dollar nach Steuern steigern. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahreswert nur um 2 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar.
Der Verkauf von 70 Prozent der Anteile an Skype Mitte November wurde als Vorsteuergewinn von rund 1,4 Milliarden Dollar verbucht. Das operative Ergebnis aus den Internetauktionen und dem Verkauf von Artikeln zum Festpreis dagegen sank um 29,8 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Dollar vor Steuern.
Das Unternehmen zeigte sich zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. Im vierten Quartal stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar, vor allem auch durch einen Umsatzanstieg um 28 Prozent beim Online-Bezahlsystem PayPal. Die Zahl der aktiven eBay-Nutzer stieg im vierten Quartal um 3 Prozent auf 90,1 Millionen.
Der Nettogewinn stieg im Ende Dezember beendeten Vierteljahr auf 1,36 Milliarden Dollar oder 1,02 Dollar pro Aktie nach 367 Millionen Dollar oder 29 Cent je Aktie im Vorjahresquartal. Allerdings schlug auch hier wieder der Skype-Verkauf wesentlich zu Buche. Die operativen Einnahmen im vierten Quartal sanken um 60,4 Prozent auf rund 180 Millionen Dollar. Doch übertraf eBay damit die Erwartungen der Analysten um etwa 10 Prozent. Der Aktienkurs des Unternehmens stieg im nachbörslichen Handel um mehr als 8 Prozent. (© AP)




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