Brand in Kinderzimmer: Mutter rettet Sohn aus Schrank
veröffentlicht am 18.01.2010

Fast mit ihrem Leben bezahlt hat eine Mutter in Neustadt bei Coburg die Rettung ihres vierjährigen Sohnes aus dessen lichterloh brennendem Kinderzimmer. Die 30-Jährige zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und musste mit schweren Verbrennungen an Händen und Unterarmen sowie einem Inhalationstrauma in eine Spezialklinik geflogen werden, wie das zuständige Polizeipräsidium Oberfranken mitteilte.
Neustadt bei Coburg - Fast mit ihrem Leben bezahlt hat eine Mutter in Neustadt bei Coburg die Rettung ihres vierjährigen Sohnes aus dessen lichterloh brennendem Kinderzimmer. Die 30-Jährige zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und musste mit schweren Verbrennungen an Händen und Unterarmen sowie einem Inhalationstrauma in eine Spezialklinik geflogen werden, wie das zuständige Polizeipräsidium Oberfranken mitteilte.
Am Sonntag hatte sich der Zustand der Frau nach diesen Angaben stabilisiert. Ihr jüngstes Kind hatte sich offenbar aus Angst vor dem Feuer in einem Schrank des Zimmers versteckt.
Nach den Ermittlungen der Polizei war der Brand aus zunächst unbekannter Ursache am Samstagmittag in dem Kinderzimmer der Familie im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die zwölfjährige Tochter brachte demnach ihren achtjährigen Bruder sofort ins Freie. Der kleinere Bruder war zunächst nicht zu finden. Die Mutter entdeckte ihn schließlich in einem Schrank versteckt, und beide retteten sich ins Freie. Die drei Kinder kamen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus.
Die alarmierte Polizei hatte den Brand schnell unter Kontrolle, wie die Polizei weiter mitteilte. Wegen der starken Rauchentwicklung im Gebäude konnte die Familie in der darüberliegenden Wohnung nicht über das Treppenhaus ins Freie gelangen. Eine 30-jährige Frau und ihre zwei Söhne im Alter von sieben und neun Jahren wurden über Drehleitern der Feuerwehr geborgen. Sie kamen mit leichten Rauchvergiftungen ebenfalls in ein Krankenhaus.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache wurden laut Polizei am Sonntag die Kinder befragt. (© AP)




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