Bundesarbeitsministerium rechnet mit Entlassungen
veröffentlicht am 11.01.2010

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen geht davon aus, dass es 2010 verstärkt zu Entlassungen kommen wird. Die CDU-Politikerin sagte der «Bild»-Zeitung (Montagausgabe), die Kurzarbeit sei in der Krise eine «erfolgreiche Brücke» gewesen. Sie könne aber kein Allheilmittel sein.
Berlin - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen geht davon aus, dass es 2010 verstärkt zu Entlassungen kommen wird. Die CDU-Politikerin sagte der «Bild»-Zeitung (Montagausgabe), die Kurzarbeit sei in der Krise eine «erfolgreiche Brücke» gewesen. Sie könne aber kein Allheilmittel sein.
«Die Kurzarbeit wird nicht verdecken, dass es in einigen Betrieben zu Entlassungen kommen wird, wenn keine Aufträge reinkommen», erklärte die Ministerin. «Unser großes Risiko liegt im Ausland. Da wir so viel exportieren, muss die weggebrochene Nachfrage aus dem Ausland wieder steigen.» Um so wichtiger sei es jetzt, «den Arbeitsmarkt neu zu beleben und neue Jobs zu ermöglichen», erklärte von der Leyen. (© AP)
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