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10. Januar 2010

25.000 Menschen nach Beben an Küste Nordkaliforniens ohne Strom



Fresno - Ein Schneise zerborstener Scheiben, 25.000 Menschen ohne Strom, aber keine Schwerverletzten: Die Menschen an der Küste Nordkaliforniens sind am Wochenende mit dem Schrecken davongekommen, als ein schweres Beben und mehrere Nachbeben ihre Region erschütterten. Der erste Erdstoß der Stärke 6,5 wurde am Samstagnachmittag (Ortszeit) rund 35 Kilometer vor der Stadt Ferndale 430 Kilometer nördlich von San Francisco gemessen, wie das US-Geologieinstitut mitteilte.

Leichte Verletzungen wurden vor allem aus einem Einkaufszentrum in Eureka gemeldet. Die Menschen, darunter ein Kleinkind, erlitten Blessuren durch Glassplitter oder kleinere Trümmer. Ein Wohnhaus wurde evakuiert. Nach dem Beben bei Einbruch der Dunkelheit hätten bei zahlreichen Menschen die Nerven blankgelegen. «Aber für die Stärke des Bebens sind wir glimpflich davon gekommen», sagte ein Feuerwehrsprecher. «Die Ambulanz ist ausgelastet, aber wir haben keine Schwerverletzten», sagte die Sprecherin eines Krankenhauses in Eureka.

In weiten Teilen des Bezirks Humboldt fiel nach Angaben der Elektrizitätsversorger der Strom aus. Zunächst waren 25.000 Menschen betroffen. Rund 10.000 Menschen saßen auch am Sonntag noch im Dunkeln. Ein früheres Kernkraftwerk in der Region wurde aber nicht beschädigt.

Dafür stürzten in der Region südlich der Grenze zu Oregon dutzende Ampeln zu Boden. Anwohner berichteten von etlichen Wasser- und Gasleitungsbrüchen. «Kamine zerbrachen, es gab geringfügigen Sachschaden und zerborstene Scheiben», sagte ein Sprecher der Rettungskräfte aus Humboldt. «Die Menschen sind ganz schön durchgeschüttelt worden, am Schluss gab es einen großen Ruck.»  weiterlesen >>


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