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10. Januar 2010

Exstaatsanwalt für Tod von Demonstranten im Iran verantwortlich?



Teheran - Der frühere Staatsanwalt von Teheran war laut parlamentarischen Ermittlungen für den Tod von drei regierungskritischen Demonstranten nach der iranischen Präsidentenwahl vom Juni verantwortlich. Der Tod der Demonstranten sei wegen eines viertägigen Behördengewahrsams eingetreten, in denen sie geschlagen worden seien und nicht ausreichend Nahrung und Wasser erhalten hätten, erklärte der Sprecher der Untersuchungskommission, Kasem Dschalali, am Sonntag.

Der damalige Staatsanwalt Said Mortasavi war für das Gefängnis verantwortlich, in dem sich die Todesfälle ereigneten. Er erklärte zu jener Zeit, die Festgehaltenen seien an Gehirnhautentzündung gestorben. Das Ergebnis der Ermittlungen wurde zuerst am Mittwoch von einer konservativen Website veröffentlicht.

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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte.  zur Nachricht >>


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