Einwanderer und Polizisten prügeln sich in Süditalien
veröffentlicht am 08.01.2010

Nach einem Angriff auf zwei afrikanische Einwanderer ist es in Süditalien zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen ausländischen Arbeitern und der Polizei gekommen. Bei den Ausschreitungen in der Kleinstadt Rosarno in Kalabrien wurden laut Medienberichten vom Freitag 20 Menschen verletzt, darunter 14 Italiener und sechs Einwanderer. Die Zusammenstöße begannen am Donnerstagabend, nachdem Unbekannte zwei Afrikaner beschossen und leicht verletzt hatten.
Rom - Nach einem Angriff auf zwei afrikanische Einwanderer ist es in Süditalien zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen ausländischen Arbeitern und der Polizei gekommen. Bei den Ausschreitungen in der Kleinstadt Rosarno in Kalabrien wurden laut Medienberichten vom Freitag 20 Menschen verletzt, darunter 14 Italiener und sechs Einwanderer. Die Zusammenstöße begannen am Donnerstagabend, nachdem Unbekannte zwei Afrikaner beschossen und leicht verletzt hatten.
Aufgebrachte Einwanderer bewarfen daraufhin Polizisten und Stadtbewohner mit Steinen, mehrere Geschäfte und zahlreiche Autos wurden beschädigt. Die italienische Zeitung «Corriere della Sera» berichtete, die als Landarbeiter eingesetzten Afrikaner lebten in Rosarno unter unmenschlichen Bedingungen. Sie seien in einer verlassenen Fabrik untergebracht. (© AP)
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