Etwas geringeres Haushaltsdefizit der Bundesagentur für Arbeit
veröffentlicht am 06.01.2010

© Bundesagentur für Arbeit
Das Haushaltsloch der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist 2009 etwas kleiner ausgefallen als erwartet. Weil die Arbeitslosigkeit nicht so stark gestiegen sei wie erwartet, belaufe sich das Defizit nach vorläufigen Zahlen auf 13,79 Milliarden Euro. Es sei damit etwa eine Milliarde Euro geringer als zuletzt prognostiziert, teilte die BA am Dienstag in Nürnberg mit.
Nürnberg - Das Haushaltsloch der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist 2009 etwas kleiner ausgefallen als erwartet. Weil die Arbeitslosigkeit nicht so stark gestiegen sei wie erwartet, belaufe sich das Defizit nach vorläufigen Zahlen auf 13,79 Milliarden Euro. Es sei damit etwa eine Milliarde Euro geringer als zuletzt prognostiziert, teilte die BA am Dienstag in Nürnberg mit.
Das entstandene Defizit könne durch die Rücklage der Behörde ausgeglichen werden, die dadurch auf 2,95 Milliarden Euro schrumpfe. Dieses verbliebene Finanzpolster werde nun zur Finanzierung der Ausgaben in den ersten Monaten eingesetzt.
Im laufenden Jahr erwartet die BA einen Anstieg des Defizits auf 18 Milliarden Euro. Zur Deckung des Fehlbetrags will der Bund einen Zuschuss von 16 Milliarden Euro gewähren.
Wie die BA weiter mitteilte, beliefen sich die Einnahmen 2009 auf 34,28 Milliarden Euro statt geplanter 34,71 Milliarden Euro. Hauptgrund für die Differenz seien fehlende Beitragszahlungen durch die gestiegene Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig wurden unter anderem für Kurzarbeit und Insolvenzgeld 48,07 Milliarden Euro ausgegeben und damit 2,43 Milliarden Euro mehr als geplant. Allerdings habe die Behörde auch 600 Millionen Euro bei den anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen eingespart. (© AP)




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