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04. Januar 2010

Euro klettert nach Bernanke-Aussagen auf über 1,44 US-Dollar



Frankfurt - Sehr fest und deutlich über der Marke von 1,44 USD ist der Euro am Montag aus dem ersten Handelstag des Jahres gegangen. Händler führten dies auf Aussagen von Fed-Präsident Bernanke anlässlich einer Rede am Sonntag zurück.

Bernanke hatte eher regulatorische Einschränkungen anstelle der Geldmarkt-Politik für den raschen Anstieg der US-Hauspreise in der vergangenen Dekade verantwortlich gemacht. Zudem erklärte Fed-Vize-Präsident Donald Kohn, dass eine Politik der Geldverknappung teuer werden könne. Beide Aussagen wurden vom Markt als Zeichen interpretiert, die Quasi-Nullzinspolitik in den USA könne noch sehr lange weitergehen.

Auch die Aktienmärkte reagierten daraufhin mit einem kleinen Kursfeuerwerk. Für den Dollar würde dies umgekehrt eine Schwächung bedeuten, da niedrige Zinsen erneut Carry-Trades befeuern würden. Ihre mit Dollar-Krediten finanzierten Auslandsanlagen drücken dann die US-Devise.

Selbst der wesentlich bessere ISM-Index der US-Einkaufsmanager konnte den Euro-Anstieg nicht bremsen. Positive US-Konjunkturdaten hätten ansonsten den Dollar stützen müssen. Die Lage im verarbeitenden Gewerbe der USA hat sich im Dezember besser entwickelt als erwartet. Der Index stieg auf 55,9 Punkte, während Ökonomen im Konsens nur einen Anstieg auf 54,0 Punkte erwartet hatten. Im Vormonat lag er noch bei 53,6.  weiterlesen >>


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