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 04. Januar 2010
"Excalibur"-Tourstart in Bremen
Bremen - Magie, Mythos, Meistersinger: «Excalibur» hat alle Zutaten für einen Publikumserfolg. Der Franzose Alan Simon schildert darin mit harter Rockmusik und sanften Balladen die Legende vom britischen König Artus und seiner Tafelrunde. Selbst wer sich aus Mittelalter-Romantik nichts macht - die von Simon angeheuerten Künstler sorgen für ein großes Erlebnis. Mit einem umjubelten Auftritt in Bremen startete am Wochenende die Tour durch Deutschland und Zürich.
Eine «keltische Rockoper» nennt Simon sein Werk, das mit dem Untergang der alten Welt beginnt. Der letzte König ist tot, einen Nachfolger gibt es nicht. Darum rammt der Zauberer Merlin das Schwert Excalibur in einen Stein. Nur wer es herausziehen kann, ist rechtmäßiger König.
Das gelingt Artus, der andere edle Ritter in seine Tafelrunde auf Schloss Camelot holt, die schöne Guinevere heiratet und schließlich in einer von der Zauberin und bösen Stiefschwester Morgane angezettelten Schlacht stirbt - das magische Schwert versinkt im Heiligen See.
Merlin fällt in der Show die Aufgabe zu, durch das komplexe Geschehen zu führen. Eine Paraderolle für den Charakterdarsteller Michael Mendl. In wehendem Umhang stürmt er über die Bühne, die als überdimensionales Schwert gestaltet tief in den Zuschauerraum hineinragt. Mal raunend, mal wie Donner grollend erzählt Mendl die Legende, deren Teil er ist. «In unseren Träumen ist ja alles möglich», sagt der Zauberer. weiterlesen >>

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