Seattle - Vor zehn Jahren wären wir überwältigt gewesen von einem Handy, das leistungsfähiger ist als damals ein durchschnittlicher PC. Aber in noch einmal zehn Jahren werden das iPhone und andere jetzt aktuelle Smartphones bereits überholt sein.
In dem jetzt anbrechenden neuen Jahrzehnt wird die Technik schnellere und zunehmend intelligentere Geräte hervorbringen. Sie werden zunehmend mit Sensoren und Speicherbausteinen ausgestattet sein, die unsere Aktivitäten aufzeichnen und digitale Dossiers erstellen - um unser Gedächtnis zu verankern, die Informationsflut zu kanalisieren und uns bei Entscheidungen zu helfen.
Eine solche Vorstellung klingt heute futuristisch, möglicherweise übertrieben und macht manchen vielleicht auch Angst. Da mag der Gedanke tröstlich sein, dass Vorhersagen zur Entwicklung der Technik immer etwas abgehoben sind. Kurzfristige Prognosen neigen dazu, einen zu großen Wandel anzunehmen. Langfristige Prognosen wiederum unterschätzen die Möglichkeit von plötzlichen größeren Verschiebungen.
Aber die Vision von immer mehr mehr und immer enger vernetzten Geräten, die im Jahr 2010 massive Mengen von Daten erzeugen und filtern, ist eine logische Fortschreibung der IT-Entwicklung seit dem Jahr 2000. Und Moores Gesetz, wonach sich die Prozessorleistung alle zwei Jahre verdoppelt, ist bislang immer noch gültig. weiterlesen >>