Wetter zweigeteilt - Überall viel Niederschlag
veröffentlicht am 28.12.2009

Nach dem vorübergehenden Einfluss eines Zwischenhochs wird Deutschland ab dem Dienstag von einer sogenannten Grenzwetterlage bestimmt. Das bedeutet laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kalte Temperaturen im Norden und deutlich wärmere im Süden bei reichlich Niederschlag über dem gesamten Bundesgebiet. Schnee soll es in der Silvesternacht allerdings nur im Norden geben.
Frankfurt/Main - Nach dem vorübergehenden Einfluss eines Zwischenhochs wird Deutschland ab dem Dienstag von einer sogenannten Grenzwetterlage bestimmt. Das bedeutet laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kalte Temperaturen im Norden und deutlich wärmere im Süden bei reichlich Niederschlag über dem gesamten Bundesgebiet. Schnee soll es in der Silvesternacht allerdings nur im Norden geben.
Ab Dienstag gerät Deutschland von Südwesten her zunehmend unter den Einfluss der Warmfront von Tief «Angelos». Wie weit diese Warmfront nach Nordosten voran kommt, sei allerdings noch unsicher, räumten die Meteorologen ein. Die Front bildet eine Grenze zwischen zwei sehr unterschiedlichen Luftmassen. Zum einen liegt nördlich davon kalte und trockenere Luft, während auf der Südflanke warme und sehr feuchte Luft vorhanden ist. Die Temperaturunterschiede betragen acht Grad und mehr.
Auf einem eng begrenzten Streifen erfolgt ein Übergang von Regen zu Schnee. Nördlich dieser Grenze muss also mit Schnee, südlich davon mit Regen gerechnet werden. Die Grenzlinie kommt laut Vorhersage zunächst recht zügig nach Nordosten voran, verlangsamt sich dann jedoch. Bis zum Donnerstag wandert die Grenze zwischen Schnee und viel Regen sogar wieder etwas nach Süden und bleibt dann mehr oder minder stationär liegen.
Die Zweiteilung bleibt auch in der Silvesternacht erhalten. Im Norden wird es mit Tiefstwerten bis minus vier Grad und gebietsweise zum Teil kräftigem Schneefall, ziemlich winterlich. Ein zum Teil frischer und böiger Ostwind macht den Aufenthalt im Freien noch unangenehmer. In der Südhälfte ist es auch nicht viel besser. Zwar spielt Schnee dort keine Rolle, dafür gibt es aber immer wieder Regen bei Werten über fünf Grad. (© AP)




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