Wohnen erneut teurer geworden
veröffentlicht am 28.12.2009

Für die rund 40 Millionen Mieter in Deutschland ist das Wohnen 2009 erneut teurer geworden. Auf Entlastung können sie nach Einschätzung des Deutschen Mieterbunds erst im kommenden Jahr hoffen. «Die Kaltmieten stiegen durchschnittlich zwar nur um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit allen anderen Preisen in Deutschland und einer zu erwartenden Inflationsrate von 0,2 Prozent ist das allerdings viel», sagte Mieterbundsdirektor Lukas Siebenkotten der Nachrichtenagentur DAPD.
Berlin - Für die rund 40 Millionen Mieter in Deutschland ist das Wohnen 2009 erneut teurer geworden. Auf Entlastung können sie nach Einschätzung des Deutschen Mieterbunds erst im kommenden Jahr hoffen. «Die Kaltmieten stiegen durchschnittlich zwar nur um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit allen anderen Preisen in Deutschland und einer zu erwartenden Inflationsrate von 0,2 Prozent ist das allerdings viel», sagte Mieterbundsdirektor Lukas Siebenkotten der Nachrichtenagentur DAPD.
Vor allem wer die Wohnung 2009 gemietet habe, «musste spürbar tiefer in die Tasche greifen». An wirtschaftsstarken Standorten, in Ballungsgebieten und Universitätsstädten seien die Mieten für Erstmieter zum Teil zweistellig gestiegen.
Noch nicht angekommen seien bei den Mietern die zum Teil deutlich gesunkenen Energiepreise. Dazu sagte Siebenkotten: «Soweit das Kalenderjahr 2008 abgerechnet wurde, zahlten Mieter noch Rekordpreise. Erst im nächsten Jahr, wenn über die Kosten für 2009 abgerechnet wird, können Mieter auf Entlastung hoffen.» (© AP)




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