Lob für Hilfs- und Spendenbereitschaft der Deutschen
veröffentlicht am 25.12.2009

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, hat die Bundesbürger zu Weihnachten für ihre Spendenbereitschaft und ihr soziales Engagement gelobt. Die Hilfsbereitschaft sei trotz Wirtschaftskrise ungebrochen, sagte Seiters laut «Bild»-Zeitung: «Es ist beeindruckend, dass viele an andere denken, obwohl sie privat den Gürtel enger schnallen müssen.»
Berlin - Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, hat die Bundesbürger zu Weihnachten für ihre Spendenbereitschaft und ihr soziales Engagement gelobt. Die Hilfsbereitschaft sei trotz Wirtschaftskrise ungebrochen, sagte Seiters laut «Bild»-Zeitung: «Es ist beeindruckend, dass viele an andere denken, obwohl sie privat den Gürtel enger schnallen müssen.»
Die Millionen ehrenamtlicher Helfer seien «der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält». So engagierten sich allein beim DRK über vier Millionen Mitglieder und 400.000 ehrenamtliche Helfer. Mehr als 110.000 Jugendliche seien bundesweit in 5.000 Gruppen aktiv, engagierten sich gegen Kinderarmut oder auch gegen Gewalt an Schulen.
Das DRK habe dieses Jahr 3,5 Millionen Blutspenden erhalten und damit 80 Prozent der Blutversorgung in Deutschland sichergestellt. «Das ist vorbildlich. Viele andere Länder wären über ein solch großes Engagement froh», sagte Seiters.
Der freiwillige Einsatz der Ehrenamtlichen solle gestärkt werden, forderte der DRK-Präsident: «Das sollte unserer Gesellschaft mehr wert sein. Wünschbar wären beispielsweise eine steuerliche Berücksichtigung der Zeitspende und bürokratische Entlastungen des Ehrenamtes und der gemeinnützigen Vereine.» Nachwuchs-Ehrenamtler könnten beispielsweise Vorteile bei der Studienplatzvergabe erhalten oder bei der Arbeitsplatzvergabe im öffentlichen Dienst bevorzugt werden, schlug Seiters vor. (© AP)




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