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24. Dezember 2009

Betriebsrat kritisiert Ausgaben für Schumi



Frankfurt/Main - Der Millionen-Vertrag von Mercedes mit Michael Schumacher trifft in der Belegschaft des Unternehmens auf Unverständnis. «Das ist den Leuten schwer zu vermitteln», sagte der Bremer Betriebsratschef Uwe Werner der «Frankfurter Rundschau» (Donnerstagausgabe). Auf der einen Seite verordne der Daimler-Vorstand der Belegschaft einen harten Sparkurs und verlagere teilweise die Produktion ins Ausland. Auf der anderen Seite gebe er mal eben zig Millionen für die Formel 1 aus. «Das ist für viele Kollegen unvorstellbar», sagte Werner einer Vorabmeldung zufolge.

Die Begründung des Daimler-Vorstands sei wenig überzeugend. «Uns wird das als Zukunftsinvestition verkauft», sagte Werner. Der tatsächliche Nutzen für Image und Absatz sei allerdings fraglich. «Die Belegschaft hätte es eher verstanden, wenn Mercedes aus dem teuren Formel-1-Geschäft ausgestiegen wäre», betont der Arbeitnehmervertreter.

Medienberichten zufolge soll Schumacher für ein Jahr sieben Millionen Euro bezahlt bekommen.


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