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Schumis Rückkehr in die Formel 1

veröffentlicht am 23.12.2009


Vorgezogene Bescherung für Michael-Schumacher-Fans: Im Mercedes-Cockpit kehrt der siebenfache Weltmeister im März in die Formel 1 zurück. Schumacher unterschrieb beim Rennstall Mercedes GP Petronas einen Fahrervertrag über drei Jahre, wie er am Mittwoch in einer Telefonkonferenz bekanntgab. Das erste Rennen ist am 14.

 

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Frankfurt/Main - Vorgezogene Bescherung für Michael-Schumacher-Fans: Im Mercedes-Cockpit kehrt der siebenfache Weltmeister im März in die Formel 1 zurück. Schumacher unterschrieb beim Rennstall Mercedes GP Petronas einen Fahrervertrag über drei Jahre, wie er am Mittwoch in einer Telefonkonferenz bekanntgab. Das erste Rennen ist am 14. März in Bahrain. Der erfolgreichste Formel-1-Fahrer aller Zeiten hatte seine Karriere 2006 vorläufig beendet.


«Ich bin voll Energie und Tatendrang», sagte Schumacher, der am 3. Januar 41 Jahre alt wird. Sein Ziel sei es selbstverständlich, in der kommenden Saison Rennen zu gewinnen. Angesichts des bevorstehenden Comebacks zeigte Schumacher sich sogar euphorisch: «Ich fühle mich gerade wie ein 12-Jähriger, der durch die Gegend hüpft, so wie ein kleiner Junge.»


Bei Mercedes wird die Rennlegende neuer Teamkollege des 24-jährigen Deutschen Nico Rosberg. Teamchef Ross Brawn sprach von der «wohl interessantesten Fahrerpaarung in der Formel 1». Rosberg selbst erklärte: «Toll, dass Michael wieder in der Formel 1 fährt und bei Mercedes GP Petronas mein Teamkollege wird.» Es sei aber auch eine große Herausforderung für ihn, «gegen einen der besten Fahrer aller Zeiten anzutreten».


Schon im Sommer hatte Schumacher ein Comeback bei seinem langjährigen Rennstall Ferrari erwogen, was jedoch an einer nicht ausgeheilten Kopf- und Nackenverletzung gescheitert war, die er sich bei einem Motorradrennen zugezogen hatte. Jetzt erklärte er, die Verletzung sei komplett ausgeheilt.


Medienberichten zufolge soll Schumacher für ein Jahr sieben Millionen Euro bezahlt bekommen. Er selbst äußerte sich am Mittwoch nicht zu diesen Zahlen. Die Trennung von Ferrari sei ihm nicht leicht gefallen, man habe sich jedoch nach sehr offenen und freundschaftlichen Gesprächen einvernehmlich getrennt.


Schumacher hatte bei 250 Grand-Prix-Starts 91 Rennen gewonnen sowie 154 Podiumsplätze und 68 Pole-Positions erzielt. Zwischen August 1991 und Oktober 2006 war er für die Teams Jordan, Benetton und Ferrari gefahren.


Mit dem Comeback für Mercedes schließt sich für ihn der Kreis: Für Mercedes war er bereits 1990/91 als Junior-Fahrer in der sogenannten Gruppe C und in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft DTM unterwegs gewesen. «Jetzt kann ich dem Stern hoffentlich etwas zurückgeben», sagte Schumacher.


Sein jüngerer Bruder Ralf erklärte, das Comeback sei die «positive Nachricht, die die Formel 1 gebraucht hat». Ex-Formel-1-Fahrer Niki Lauda sagte im Bayerischen Rundfunk, Schumacher werde vom ersten Tag an wieder ganz vorne mitfahren: «Wenn man einmal Auto fahren kann so wie der Schumacher - das verlernt man nicht so schnell.»  (© AP)



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