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23. Dezember 2009

Neue Ergebnisse in der Glücksforschung



Ein Indiz für die zunehmende Zahl unglücklicher Menschen ist Berger zufolge die Häufigkeit der Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund psychischer Erkrankungen. Gerade Depressionen seien in den vergangenen Jahren als Ursache drastisch angestiegen.

Glücklich machen dagegen stabile Partnerbeziehungen, ein selbstbestimmtes Leben oder Engagement in gemeinnützigen Vereinen. Einzelne Tätigkeiten beeinflussen ebenfalls das Glücksempfinden: «So rangiert auf einer Skala von eins bis zehn Sex mit dem Wert 4,7 ganz oben», sagt Berger. Arbeit dagegen gehöre mit dem Wert 2,7 zu den Schlusslichtern der Glücklichmacher.

«Man kann nicht immer glücklich sein», sagt Berger. Denn erst, wenn man auch mal schwierigere Phasen in seinem Leben bewältigt habe, könne man glückliche Zeiten besser erkennen und genießen.

Auch Mark Boyle ist mit seinem geldlosen Leben nicht immer glücklich. Manchmal vermisst er den Gang mit seinen Freunden in die nächste Kneipe; jetzt sitzt er dafür am Lagerfeuer oder geht wandern.


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