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23. Dezember 2009

Weitere Studentenproteste nötig



Hallo - Mangels greifbarer Fortschritte nach dem Bildungsgipfel hält die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) weitere Studentenproteste für notwendig. Der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne sagte am Mittwoch im Sender MDR Info, ein permanentes Vertagen wichtiger Entscheidungen könne sich die Gesellschaft nicht bieten lassen. Taten müssten her.

Angesichts des Geschachers der Ministerpräsidenten beim sogenannten Bildungsgipfel und fehlender klarer Aussagen seien Proteste dringend nötig. «Die Lehrsituation an den Universitäten hat sich katastrophal verschlechtert. Sie muss dringend verbessert werden», fügte Thöne hinzu. Es müsse erheblich mehr Personal eingestellt werden. «Die Zeiten, in denen man die jungen Menschen mit Fristverträgen auf halben Stellen für eine kurze Zeit glaubt vertrösten zu können und damit den Universitäts-Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten, müssen passé sein.»

Der GEW-Chef hob hervor, allein bei der Hochschulausbildung für die Studenten habe Deutschland im internationalen Vergleich in den vergangenen 15 Jahren dramatisch verloren. «Man kann im Augenblick noch von der Substanz leben, aber das geht nicht mehr lange gut», warnte Thöne.


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