Exporteinbruch trifft Länder unterschiedlich

veröffentlicht am 23.12.2009


Der Einbruch der Exporte in der globalen Wirtschaftskrise hat die Bundesländer unterschiedlich stark getroffen. In den ersten neun Monaten des Jahres ging der Wert der aus dem exportstärksten Land Nordrhein-Westfalen ausgeführten Waren um 22,8 Prozent auf 101,6 Milliarden Euro zurück, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Von den beiden anderen exportstarken Ländern büßte Baden-Württemberg 20,8 Prozent auf 90,8 Milliarden Euro und Bayern 23,6 Prozent auf 90,3 Milliarden Euro ein.

 

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Wiesbaden - Der Einbruch der Exporte in der globalen Wirtschaftskrise hat die Bundesländer unterschiedlich stark getroffen. In den ersten neun Monaten des Jahres ging der Wert der aus dem exportstärksten Land Nordrhein-Westfalen ausgeführten Waren um 22,8 Prozent auf 101,6 Milliarden Euro zurück, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Von den beiden anderen exportstarken Ländern büßte Baden-Württemberg 20,8 Prozent auf 90,8 Milliarden Euro und Bayern 23,6 Prozent auf 90,3 Milliarden Euro ein.


Am stärksten betroffen vom generellen Exporteinbruch war Niedersachsen mit einem Minus von 27,9 Prozent auf einen Warenwert von 42 Milliarden Euro. In Rheinland-Pfalz gingen die Ausfuhren nach den Angaben der Statistiker im Vergleich zu den Vorjahresmonaten um 26,2 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro und im Saarland um 25,4 Prozent auf 8 Milliarden Euro zurück. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg waren mit einem Ausfuhrrückgang von zusammen 7,5 Prozent weniger von der Wirtschaftskrise betroffen als die Flächenstaaten mit einem Minus von durchschnittlich 22,7 Prozent.  (© AP)


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Das Bundesfinanzministerium (BMF) stuft die Wirtschaftsbelebung im ersten Quartal als "unerwartet deutlich" ein und erwartet im zweiten Quartal eine technische Gegenreaktion beim Bruttoinlandsprodukt (BIP). Hinter der vom Statistischen Bundesamt (Destatis) gemeldeten Steigerung des BIP um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal stehe wohl, "dass der witterungsbedingte Einbruch in der Bauwirtschaft im Februar bereits im März wieder aufgeholt werden konnte", schreibt das Ministerium in seinem aktuellen Monatsbericht.  zur Nachricht >>

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