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23. Dezember 2009

Strenge Regeln bei US-Inlandsflügen für Verspätungen am Boden



Washington - Die US-Regierung führt strengere Regeln für Verspätungen bei Inlandsflügen ein: Wenn Passagiere am Boden drei Stunden im Flugzeug festsitzen, müssen sie künftig zurück in das Terminalgebäude gelassen werden. Damit werde verhindert, dass die Fluggesellschaften die Passagiere als Geiseln nähmen, sagte Verkehrsminister Ray LaHood am Montag. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld von bis zu 27.500 Dollar (19.000 Euro) pro Passagier geahndet werden. Die Regelung tritt in 120 Tagen in Kraft.

Spätestens nach zwei Stunden müssen die Fluggesellschaften ihren Passagieren künftig Essen und Wasser anbieten. Auch eine Ausweitung der Regelungen auf internationale Verbindungen werde geprüft, sagte LaHood. «Das ist der Anfang.» Verbraucherschützer begrüßten die Regelung. Die Luftfahrtbranche hingegen reagierte ablehnend. Dadurch müssten mehr Flüge abgesagt werden und dies sei noch schlechter für die Kunden, erklärte James May, der Präsident des Luftfahrtverbandes.

Laut Verkehrsministerium hatten in diesem Jahr bis einschließlich Oktober 864 Flüge eine Verspätung von über drei Stunden, entweder wegen Wartezeiten am Boden oder wegen Umleitungen.


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