Ratiopharm behauptet sich im Krisenjahr

veröffentlicht am 22.12.2009


Der zum Verkauf stehende Arzneimittelhersteller Ratiopharm schlägt sich trotz der Sparzwänge im Gesundheitswesen wacker. Wie Geschäftsführer Oliver Windholz am Dienstag in Ulm mitteilte, wird das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung (EBITDA) für das Generikageschäft für 2009 gegenüber den ursprünglichen Planungen voraussichtlich um 20 Prozent höher liegen und mit rund 300 Millionen Euro das Vorjahresniveau erreichen. Auch beim Umsatz werde mit 1,6 Milliarden Euro in etwa das Vorjahresniveau erzielt.

 

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Ulm - Der zum Verkauf stehende Arzneimittelhersteller Ratiopharm schlägt sich trotz der Sparzwänge im Gesundheitswesen wacker. Wie Geschäftsführer Oliver Windholz am Dienstag in Ulm mitteilte, wird das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung (EBITDA) für das Generikageschäft für 2009 gegenüber den ursprünglichen Planungen voraussichtlich um 20 Prozent höher liegen und mit rund 300 Millionen Euro das Vorjahresniveau erreichen. Auch beim Umsatz werde mit 1,6 Milliarden Euro in etwa das Vorjahresniveau erzielt.


Windholz sagte: «Wir haben es geschafft, unsere Planungen deutlich zu übertreffen, obwohl wir innerhalb der Ratiopharm-Gruppe umfassende Umstrukturierungen vorgenommen haben.» Insbesondere das internationale Geschäft erweise sich weiterhin als Treiber für Umsatz und Ergebnis des Unternehmens. So sei der internationale Anteil inzwischen über 50 Prozent des Gesamtumsatzes gestiegen.


Ratiopharm gehört zur hoch verschuldeten Merckle-Gruppe, die sich auf Druck der Gläubiger von ihrem Herzstück trennen muss. Das Geschäft soll früheren Angaben zufolge frühestens im ersten Quartal 2010 abgeschlossen sein.  (© AP)



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