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21. Dezember 2009

VW-Chef rechnet mit leichter Erholung des Weltmarkts



Düsseldorf - VW-Chef Martin Winterkorn erwartet eine leichte Belebung des weltweiten Automarkts 2010. «Ich rechne damit, dass unsere Branche ein oder zwei Millionen Autos mehr verkauft als in diesem Jahr», sagte Winterkorn der «Wirtschaftswoche». Das Wachstum werde allerdings in Märkten mit geringeren Gewinnspannen erzielt, vor allem in China, Brasilien, Indien und möglicherweise auch Russland.

«2010 wird deshalb ein ziemlich hartes Jahr werden», sagte der Vorstandschef des VW-Konzerns. Für Volkswagen rechnet er mit Marktanteilgewinnen: «Da habe ich keine Zweifel.» Kurzarbeit in den deutschen Werken erwartet Winterkorn nicht: «Ich gehe nicht davon aus, dass wir 2010 Kurzarbeit in Deutschland haben werden. Unsere Auftragsbücher sind bis ins Frühjahr gut gefüllt.»

Eine Jobgarantie in den deutschen Werken für die nächsten Jahre sei in greifbarer Nähe, sagte Winterkorn laut Vorabmeldung: «Wir sind mit den Arbeitnehmervertretern in guten Verhandlungen. Unter dem Strich müssen wir die Produktion laufend erhöhen. Das ist bislang immer gelungen.»

Vom Einstieg bei Suzuki erhofft Winterkorn sich den Angaben zufolge Synergien beim Einkauf in dreistelliger Millionenhöhe. «Wir rechnen bei unserer neuen Kleinstwagenfamilie Up! mit einem Absatz von rund einer halben Million Autos jährlich. So viele Kleinwagen verkauft Suzuki allein in Indien», sagte der VW-Chef der «Wirtschaftswoche». Daran sei zu erkennen, welche Kosteneinsparungen beim Einkauf möglich seien.  weiterlesen >>


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