Geringer Exportrückgang in Japan lässt Stabilisierung erkennen

veröffentlicht am 21.12.2009


Der Rückgang der japanischen Exporte ist im November so gering ausgefallen wie seit 14 Monaten nicht mehr. Das Minus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr weckte in der zweitgrößten Volkswirtschaft Hoffnung auf eine konjunkturelle Stabilisierung. Vor allem die Ausfuhren in den asiatischen Raum zogen im November deutlich an, wie das Finanzministerium am Montag in Tokio mitteilte. Im Oktober waren die Exporte noch um 23 Prozent eingebrochen.

 

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Tokio - Der Rückgang der japanischen Exporte ist im November so gering ausgefallen wie seit 14 Monaten nicht mehr. Das Minus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr weckte in der zweitgrößten Volkswirtschaft Hoffnung auf eine konjunkturelle Stabilisierung. Vor allem die Ausfuhren in den asiatischen Raum zogen im November deutlich an, wie das Finanzministerium am Montag in Tokio mitteilte. Im Oktober waren die Exporte noch um 23 Prozent eingebrochen.


Das Gesamtvolumen der Exporte betrug im November 5 Billionen Yen (38 Milliarden Euro). Die Ausfuhren in den asiatischen Raum stiegen um insgesamt 4,7 Prozent an, darunter eine Zunahme der Exporte nach China um 7,8 Prozent. Die Ausfuhren in die USA gaben mit einem Minus von 7,9 Prozent den 27. Monat in Folge nach. In die Europäische Union wurden 15,9 Prozent weniger Waren ausgeführt.


Die japanische Wirtschaft hat derzeit mit geringer Binnennachfrage, Deflation und einem Erstarken des Yen zu kämpfen.  (© AP)


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