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21. Dezember 2009

Berlusconi von öffentlicher Sympathiewelle ermutigt



Rom - Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich für die öffentliche Sympathiewelle nach dem Attentat bedankt, bei dem ihm eine Souvenir-Nachbildung des Mailänder Doms ins Gesicht geschleudert worden war. Auf einer Wahlveranstaltung in Verona wurde am Sonntag eine Mitteilung des 73-Jährigen verlesen, die inzwischen auch auf seiner Webseite zu finden ist: «Liebe siegt immer über Neid und Hass», zitierten italienische Medien daraus.

«Die öffentlichen Bekundungen der Unterstützung haben mir neuen Schwung gegeben, weiterzumachen und unsere Anstrengungen zum Wohle des Landes zu unterstützen», hieß es weiter.

Ein 42-jähriger Angreifer hatte Berlusconi am vergangenen Dienstag nach einer Wahlveranstaltung in Mailand den Miniaturdom ins Gesicht geworfen. Der Ministerpräsident erlitt einen Nasenbeinbruch und verlor zwei Zähne.

Am Donnerstag wurde er aus dem Krankenhaus entlassen und erholt sich seitdem in seiner Mailänder Residenz. Vor dem Angriff hatte Berlusconi, der wegen eines Sexskandals und Korruptionsvorwürfen in Bedrängnis ist, über ein «Klima des Hasses» beschwert. Nach dem Angriff stieg seine Popularität um sieben Prozent, wie die Zeitung «Corriere della Sera» am Sonntag berichtete. In einer Umfrage sei seine Beliebtheit wieder auf 55,9 Prozent geklettert.


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