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21. Dezember 2009

Hochzeiten zwischen Bundesbürgern und Ausländern immer seltener



Frankfurt/Main - Immer weniger Bundesbürger heiraten Menschen anderer Nationalitäten. Im Jahr 2008 registrierte das Statistische Bundesamt rund 41.400 Eheschließungen zwischen Deutschen und anderen Staatsangehörigen. Das waren rund elf Prozent aller bundesweit 377.000 Trauungen. Im Jahr 2005 lag der Anteil noch bei 13 Prozent, und auch die absolute Zahl war mit 50.500 Eheschließungen deutlich höher.

Seitdem sinkt die Zahl solcher Heiraten stetig. Insgesamt gehen mehr deutsche Männer als Frauen eine binationale Ehe ein: Im Jahr 2008 heirateten rund 23.000 Männer ausländische Frauen und 18.000 Frauen ausländische Partner.

Männer entschieden sich am ehesten für Partnerinnen aus Polen, gefolgt von der Türkei, Italien, Russland und Thailand. Deutsche Frauen heirateten tendenziell eher Männer aus der Türkei, Italien, den USA und Österreich. Allerdings registriert das Statistische Bundesamt lediglich jene Eheschließungen, die in Deutschland erfolgen. Heiraten im Herkunftsland eines Partners oder in Drittstaaten werden nicht erfasst.


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