Viele Viertklässler können nicht schwimmen
veröffentlicht am 20.12.2009

Nur gut die Hälfte der Kinder in Deutschland kann am Ende der Grundschule sicher schwimmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an 1.200 Primarschulen durchgeführt hat. Lediglich 55 Prozent der Schüler hätten am Ende der vierten Klasse das Schwimmabzeichen in Bronze absolviert, bei dem die Mindestanforderungen für sicheres Schwimmen geprüft würden, teilte die DLRG am Freitag in Bad Nenndorf mit.
Bad Nenndorf - Nur gut die Hälfte der Kinder in Deutschland kann am Ende der Grundschule sicher schwimmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an 1.200 Primarschulen durchgeführt hat. Lediglich 55 Prozent der Schüler hätten am Ende der vierten Klasse das Schwimmabzeichen in Bronze absolviert, bei dem die Mindestanforderungen für sicheres Schwimmen geprüft würden, teilte die DLRG am Freitag in Bad Nenndorf mit. Bei der Prüfung müssen die Kinder 200 Meter in höchstens 15 Minuten schwimmen.
Nach der DLRG-Erhebung absolvieren immerhin 77 Prozent der Grundschüler das «Seepferdchen», für das lediglich 25 Meter zu schwimmen sind. bemängelte ein DLRG-Sprecher. Die nicht repräsentative Schulumfrage hat nach Angaben der DLRG auch große regionale Unterschiede offenbart. Am besten von allen Bundesländer schnitt Niedersachsen ab. Dort können 71,5 Prozent aller Kinder am Ende der Grundschule sicher schwimmen. (© AP)
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