Home  >  Science  >  Wetter+Klima

"Viel weniger als gedacht": Ernüchterung macht sich breit

veröffentlicht am 19.12.2009


Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat sich ernüchtert über das Ergebnis der Weltklimakonferenz von Kopenhagen geäußert. «Das ist viel weniger als gedacht», sagte der CDU-Politiker am Samstag in Kopenhagen. «Aber das ist jetzt die Basis, die man in konkrete Politik einführen kann.

 

Kommentare: 0

 

Kopenhagen - Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat sich ernüchtert über das Ergebnis der Weltklimakonferenz von Kopenhagen geäußert. «Das ist viel weniger als gedacht», sagte der CDU-Politiker am Samstag in Kopenhagen. «Aber das ist jetzt die Basis, die man in konkrete Politik einführen kann. Es ist ganz wichtig, jetzt den Blick nach vorn zu richten.»


Deutschland habe einen politischen Beschluss durchsetzen wollen, sagte der Minister. Inhaltlich habe man bereits Abstriche machen müssen. Zudem sei der «Copenhagen Accord» kein förmlicher Beschluss der UN-Konferenz mit 193 Staaten. Wegen des Protests von Entwicklungsstaaten hatte die Konferenz das Papier nur «zur Kenntnis genommen». «Das ist immer weniger», räumte Röttgen ein.


Dennoch würdigte er, dass die Verfasser des Papiers einschließlich der USA und China sich dazu bekannt haben, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Die USA seien erstmals bei langfristigen Finanzierungszusagen dabei. «Das ist jetzt die Veränderung, alle haben gesagt, das unterschreibe ich», sagte Röttgen.


Er hatte selbst bis tief in die Nacht darum gerungen, den Beschluss der Staats- und Regierungschefs vom Freitagabend auf der UN-Konferenz durchzusetzen. Staaten wie Sudan, Kuba, Bolivien und Tuvalu hatten aber offiziell Einspruch erhoben. Deshalb konnte es keinen offiziellen UN-Beschluss mehr geben, sondern nur die Kenntnisnahme.  (© AP)



Schreiben Sie ein Kommentar! 

Kommentar zum Thema ""Viel weniger als gedacht": Ernüchterung macht sich breit"

  Max. 25 Zeichen
 
 
 
  Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 

 

Twitter