Verbraucherschützer wollen klimabezogene Werbung überprüfen
veröffentlicht am 19.12.2009

Die Verbraucherzentralen rufen dazu auf, Hinweise auf Werbung mit Begriffen wie «Klima», «klimaneutral» oder «klimafreundlich» zu sammeln. Ziel der bundesweiten Aktion sei es, den Markt transparenter zu gestalten und Regeln für «grüne Werbung» zu entwickeln, erklärt die Verbraucherzentrale Hessen.
Frankfurt/Main - Die Verbraucherzentralen rufen dazu auf, Hinweise auf Werbung mit Begriffen wie «Klima», «klimaneutral» oder «klimafreundlich» zu sammeln. Ziel der bundesweiten Aktion sei es, den Markt transparenter zu gestalten und Regeln für «grüne Werbung» zu entwickeln, erklärt die Verbraucherzentrale Hessen.
Die Verbraucherschützer monieren fehlende verbindliche Standards bei Werbung mit Klimaschutzargumenten. Derartige Werbung finde sich branchenübergreifend, von der klimaneutralen Tomate über das klimafreundliche Restaurant bis hin zur klimaneutralen Internetsuche. Ob es sich um ehrliche Produktinformation oder Etikettenschwindel handele, könne man oft nicht erkennen. Klare Regeln und Standards für Klima-Werbung fehlten sowohl in der Gesetzgebung als auch in der Rechtsprechung deutscher Gerichte.
Zeitungsanzeigen, Produktaufkleber, Werbezettel, Hinweise auf Internetseiten, TV- oder Radiospots oder Fotos von Produkten, auf denen mit «Klima»-Schlagworten geworben werde, können den Angaben zufolge direkt an die Verbraucherzentrale Hessen, Große Friedberger Straße 13-17, 60313 Frankfurt geschickt oder im Internet per Online-Formular eingetragen werden: (© AP)




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