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Greenpeace-Chef hat "Furcht vor der Zukunft"

veröffentlicht am 19.12.2009


Die Umweltorganisation Greenpeace hat sich tief enttäuscht über das Ergebnis der Klimakonferenz von Kopenhagen geäußert. Er habe nun «Furcht vor der Zukunft», sagte der Chef von Greenpeace International, Kumi Naidoo, am Samstag «Spiegel-Online». «Ich habe keine Ahnung, was uns wieder zurückbringen könnte auf einen guten Pfad, und Angst, dass wir die größte Gelegenheit zu einem Umsteuern verpasst haben.»

 

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Hamburg - Die Umweltorganisation Greenpeace hat sich tief enttäuscht über das Ergebnis der Klimakonferenz von Kopenhagen geäußert. Er habe nun «Furcht vor der Zukunft», sagte der Chef von Greenpeace International, Kumi Naidoo, am Samstag «Spiegel-Online». «Ich habe keine Ahnung, was uns wieder zurückbringen könnte auf einen guten Pfad, und Angst, dass wir die größte Gelegenheit zu einem Umsteuern verpasst haben.»


Er verlasse Kopenhagen «mit dem Gefühl, dass die ärmsten und vom Klimawandel betroffenen Menschen betrogen wurden». Besonders enttäuscht zeigte sich Naidoo von den USA. «Die haben doch tatsächlich kümmerliche vier Prozent Treibhausgas-Reduzierung angeboten, wenn man sich die Zahlen richtig betrachtet und mit dem Referenzjahr 1990 vergleicht. Sie haben auch die geringste Summe bei der Soforthilfe für die Entwicklungsländer geboten.»


Der gesamte Klimaprozess müssen noch vor dem nächsten Klimagipfel 2010 in Mexiko gerettet werden. «Wir verlieren doch schon jetzt Menschenleben wegen des Klimawandels. Und dann kommt eine Absichtserklärung heraus, die so große Löcher hat, dass man mit der Air Force One hindurchfliegen könnte», sagte der Umweltschützer.  (© AP)



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