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Nähnadeln als "Liebeszauber" in brasilianischen Jungen gestochen

veröffentlicht am 19.12.2009


Die 42 Nadeln, die ein Mann in Brasilien in einen zweijährigen Jungen gestochen hat, waren eine Art «Liebeszauber». Wie der festgenommene Stiefvater des Jungen der Polizei sagte, erklärte ihm seine Freundin unter Trance, er müsse die Nadeln in den Jungen hineinstoßen, damit sie beide zusammenbleiben könnten. Die Freundin habe die Nähnadeln zuvor von einer Frau, die den afro-brasilianischen Kult Candomble praktiziert, «segnen» lassen, sagte Polizeiinspektor Helder Fernandes Santana der Nachrichtenagentur AP.

 

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Brasilia - Die 42 Nadeln, die ein Mann in Brasilien in einen zweijährigen Jungen gestochen hat, waren eine Art «Liebeszauber». Wie der festgenommene Stiefvater des Jungen der Polizei sagte, erklärte ihm seine Freundin unter Trance, er müsse die Nadeln in den Jungen hineinstoßen, damit sie beide zusammenbleiben könnten. Die Freundin habe die Nähnadeln zuvor von einer Frau, die den afro-brasilianischen Kult Candomble praktiziert, «segnen» lassen, sagte Polizeiinspektor Helder Fernandes Santana der Nachrichtenagentur AP.


Der Junge wurde inzwischen in eine Spezialklinik verlegt, da sich zwei der Nadeln so dicht am Herzen befanden, dass sich die örtlichen Ärzte eine Operation nicht zutrauten. Sein Zustand wurde als stabil bezeichnet. Krankenhaussprecherin Susy Moreno sagte, eine Untersuchung, wann der Junge operiert werden könne, sei noch nicht abgeschlossen.


Der Steifvater des Jungen und seine Freundin wurden festgenommen, Anklagen wurden gegen sie noch nicht erhoben. Sie werden aus Sicherheitsgründen an einem unbekannten Ort festgehalten, nachdem aufgebrachte Menschen die Polizeistation, in der sie zunächst inhaftiert waren, angegriffen hatten.  (© AP)



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