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19. Dezember 2009
Wüstenstaat zieht in Aufsichtsrat der Porsche-Holding ein
Stuttgart - Der Wüstenstaat Katar bekommt einen Sitz im Aufsichtsrat der Porsche-Holding. Dies geht aus der am Freitag in Stuttgart veröffentlichten Einladung für die Hauptversammlung am 29. Januar hervor. Das Emirat war im August bei der überschuldeten Holding eingestiegen. Diese Beteiligung solle sich auch künftig in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates widerspiegeln. Hans-Peter Porsche werde seinen Platz räumen, erklärte das Unternehmen.
Porsche war mit seinem Einstieg bei Volkswagen im Sommer gescheitert. Daraufhin beteiligte sich Katar an der Porsche-Holding und kaufte auch einen Teil der Optionen auf VW-Aktien. Im Gegenzug kündigte Europas größter Autobauer seinen Einstieg bei dem Sportwagenbauer an. VW übernahm Anfang des Monats in einem ersten Schritt 49,9 Prozent an der Porsche AG. Der Kaufpreis betrug 3,9 Milliarden Euro. 2011 sollen die beiden Konzerne ganz verschmolzen werden und Porsche die zehnte Marke unter dem Dach von VW.
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