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WestLB schließt auch 2009 Verlust nicht aus

veröffentlicht am 18.12.2009


Die marode öffentliche WestLB schließt einen Verlust im Gesamtjahr 2009 nicht mehr aus. Als Grund nannte die Bank am Mittwoch die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, mögliche Wertanpassungen bei Beteiligungen und ein insgesamt schwächeres vierten Quartal.

 

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Düsseldorf - Die marode öffentliche WestLB schließt einen Verlust im Gesamtjahr 2009 nicht mehr aus. Als Grund nannte die Bank am Mittwoch die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, mögliche Wertanpassungen bei Beteiligungen und ein insgesamt schwächeres vierten Quartal.


Vorstandschef Dietrich Voigtländer erklärte in einer Mitteilung: «Die Restrukturierung der WestLB wird konsequent fortgesetzt, um damit eine schlagkräftige Kernbank für den Konsolidierungsprozess positionieren zu können. Wir werden uns weiter nachhaltig auf das Kundengeschäft konzentrieren und gleichzeitig die Kosten im Blick behalten.»


Das Institut geriet wegen Fehlspekulationen und der Finanzkrise in die Klemme. Erst in der vergangenen Woche wurde eine «Bad Bank» für die WestLB gegründet, um Risikopositionen im Gesamtvolumen von 85 Milliarden Euro zu übernehmen.


Die Aufspaltung ist Teil des im Mai von der EU-Kommission genehmigten Umstrukturierungsplans für das Düsseldorfer Geldinstitut. Die oberste europäische Wettbewerbsbehörde genehmigte damals einen 5 Milliarden Euro schweren Risikoschirm für die Bank, verordnete zugleich aber eine radikale Schrumpfkur. Zudem müssen die Eigentümer der Bank das Institut bis Ende 2011 verkaufen.  (© AP)



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