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18. Dezember 2009

Credit Suisse zahlt 536 Millionen Dollar Strafe



Washington - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat sich in den USA einem Vergleichsverfahren zu Verstößen gegen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran bekannt und einer Strafzahlung von 536 Millionen Dollar (367 Millionen Euro) zugestimmt. Das ging am Mittwoch aus Gerichtsunterlagen in Washington hervor. Die Großbank teilte unterdessen in Zürich mit, die US-Behörden hätten ausdrücklich die rasche und umfassende Unterstützung und Zusammenarbeit des Instituts in dieser Angelegenheit anerkannt.

Wegen Geschäften im Zeitraum von 2002 bis 2007 mit Ländern, die mit US-Sanktionen belegt waren, wurde in den USA seit längerem gegen Credit Suisse ermittelt. Die Bank hat für die Vergleichszahlung im Zusammenhang den Iran-Geschäften nach eigenen Angaben bereits im dritten Quartal 2009 Rückstellungen gebildet. Der größte Posten fällt jedoch im laufenden Quartal an. Die Bank rechnet mit zusätzlichen Vorsteuerkosten von 445 Millionen Franken (294 Millionen Euro) im vierten Quartal 2009. Der Reingewinn in diesem Quartal wird um 360 Millionen Franken (238 Millionen Euro) geschmälert.

Lesen Sie auch: Devisennotierung der Europäischen Zentralbank vom Donnerstag, 09. Februar 2012

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