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18. Dezember 2009
Bundesbürger fahren weniger Auto
Wiesbaden - Die Bundesbürger sind erstmals seit Jahren weniger Auto gefahren. Die Fahrleistung der privaten Haushalte ging 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das ist das erste Mal seit Beginn der Berechnungen 1995. Der Kraftstoffverbrauch sank um 2,3 Prozent. Grund seien vor allem sparsamere Motoren - ein Trend, der sich infolge der Abwrackprämie fortsetzen werde.
Trotz des geringeren Verbrauchs mussten die Autofahrer 2008 nach Angaben der Statistiker mehr Geld für Benzin und Diesel ausgeben. Wegen des hohen Ölpreises stiegen die Kraftstoffkosten um 3,0 Prozent auf 46,8 Milliarden Euro.
Der Automarkt in Deutschland scheint nach den Zahlen der Statistikbehörde gesättigt. 2008 sank der Autobestand demnach um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwischen 2000 und 2006 war die Zahl der Pkw noch um 8,4 Prozent gestiegen. Großer Gewinner waren Dieselmotoren, deren Bestand um 76,2 Prozent zunahm. Die Zahl der Benziner sank von 2003 an.
Zu den Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch trug nach Angaben des Statistikamtes der gesunkene Verbrauch der Autos bei. Er sank im Durchschnitt zwischen 2000 und 2008 von 8,3 auf 7,6 Liter je 100 Kilometer - das ist ein Rückgang um rund ein Zwölftel. Der Rückgang sei hauptsächlich auf den gestiegenen Anteil der verbrauchsärmeren Dieselfahrzeuge zurückzuführen. Zwischen der Jahrtausendwende und 2008 ging der Kraftstoffverbrauch der privaten Haushalte um 5,6 Prozent zurück. Die gefahrene Strecke war zwischen 2000 und 2006 noch um 3,1 Prozent gestiegen. weiterlesen >>

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