EADS-Vorstände von Insiderhandel-Vorwurf freigesprochen
veröffentlicht am 17.12.2009

Die französische Börsenaufsicht hat 17 gegenwärtige und frühere EADS-Vorstände sowie zwei große Teilhaber des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns vom Vorwurf des Insider-Handels freigesprochen. Die Anschuldigungen gegen den ehemaligen EADS-Chef Noël Forgeard, 16 weitere Topmanager und die Großaktionäre Daimler und Lagardère werden fallengelassen, wie die Börsenaufsicht (AMF) am Donnerstag mitteilte.
Paris - Die französische Börsenaufsicht hat 17 gegenwärtige und frühere EADS-Vorstände sowie zwei große Teilhaber des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns vom Vorwurf des Insider-Handels freigesprochen. Die Anschuldigungen gegen den ehemaligen EADS-Chef Noël Forgeard, 16 weitere Topmanager und die Großaktionäre Daimler und Lagardère werden fallengelassen, wie die Börsenaufsicht (AMF) am Donnerstag mitteilte.
Den Beschuldigten wurde zur Last gelegt, Aktienoptionen verkauft zu haben, bevor die Verzögerungen beim Großprojekt Airbus A380 bekannt wurden. Sie haben im Frühjahr 2006 mit Millionengewinnen Aktienpakete abgestoßen, bevor die Öffentlichkeit am 13. Juni über das Ausmaß der Probleme bei der Fertigung des A380 informiert wurde.
Die Schiedskommission der Börsenaufsicht beriet den Fall Ende November eine Woche hinter verschlossenen Türen. Am Donnerstag erklärte die AMF, die Vorwürfe könnten nicht hinreichend belegt werden. Einigen Managern drohte eine Geldstrafe von bis zu fünf Millionen Euro. (© AP)




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