"Variety" verabschiedet sich von kostenlosen Inhalten
veröffentlicht am 17.12.2009

Die Hollywood-Business-Zeitung «Variety» macht im Internet jetzt Schluss mit der Kostenlos-Kultur. Online-Inhalte gibt es künftig nur noch gegen Geld. Dass dadurch weniger Besucher auf die Website kommen, nimmt «Variety» hin und hofft, dass die Werbekunden dem Magazin weiter die Treue halten.
Los Angeles - Die Hollywood-Business-Zeitung «Variety» macht im Internet jetzt Schluss mit der Kostenlos-Kultur. Online-Inhalte gibt es künftig nur noch gegen Geld. Dass dadurch weniger Besucher auf die Website kommen, nimmt «Variety» hin und hofft, dass die Werbekunden dem Magazin weiter die Treue halten. Der bislang kostenlose Zugang soll nach und nach eingeschränkt und dann abgeschaltet werden.
Zunächst wird jeder zehnte Nutzer gebeten, Nutzername und Passwort einzugeben. Zahlende Kunden bekommen dieses zugesandt. Nach etwa zwei Monaten soll der kostenlose Zugang bis auf fünf Seitenaufrufe pro Monat ganz geschlossen sein. Seit Oktober 2006 waren die «Variety»-Inhalte kostenlos im Internet verfügbar. Zahlende Kunden bekommen die Printausgabe und einen Online-Zugang.
«Variety» gehört zu der in London und Amsterdam ansässigen Reed Elsevier Group. (© AP)





