Weltklimagipfel: UN-Generalsekretär verlangt Ende des Zwists
veröffentlicht am 15.12.2009

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Vertreter der reichen und armen Länder auf dem Klimagipfel zu einem Ende der Schuldzuweisungen aufgerufen. «Jetzt ist die Zeit, nicht länger mit dem Finger aufeinander zu zeigen», sagte Ban Ki Moon am Dienstag unmittelbar nach seiner Ankunft in Kopenhagen.
Kopenhagen - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Vertreter der reichen und armen Länder auf dem Klimagipfel zu einem Ende der Schuldzuweisungen aufgerufen. «Jetzt ist die Zeit, nicht länger mit dem Finger aufeinander zu zeigen», sagte Ban Ki Moon am Dienstag unmittelbar nach seiner Ankunft in Kopenhagen.
Stattdessen sollten die Staaten ihre Klimaziele heraufschrauben, um die stockenden Verhandlungen zu retten. Beide Seiten müssten ambitioniertere Angebote auf den Tisch legen. Er sei aber weiter vorsichtig optimistisch, dass es ein erfolgreiches Ergebnis geben werde, sagte Ban Ki Moon.
In Kopenhagen verhandeln die Vertreter von 192 Organisationen noch bis Freitag über ein globales Abkommen gegen die Klimaerwärmung. Die Delegierten müssten ihren Streit in den nächsten Tagen beilegen, forderte Ban.
Nach seinen Worten wäre es ein schwerer Fehler, die wichtigen Verhandlungen allein den rund 100 Staats- und Regierungschefs zu überlassen: Die Unterhändler müssten ihre Meinungsverschiedenheiten vor deren Eintreffen ausräumen. Wenn dies passiere, gebe es «entweder ein schwaches Abkommen oder gar keins». (© AP)




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