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15. Dezember 2009
Versöhnlicher Jahresausklang auf weltweitem Automarkt
Frankfurt/Main - Das Krisenjahr 2009 geht für die weltweite Autoindustrie versöhnlich zu Ende. Die Pkw-Nachfrage habe sich im November auf fast allen Auslandsmärkten weiter stabilisiert und werde von zahlreichen nationalen Konjunkturprogrammen unterstützt, erklärte der Verband der Automobilindustrie am Dienstag in Frankfurt am Main.
In Westeuropa legten die Neuzulassungen im November um mehr als 30 Prozent zu. In Frankreich wurde mit einem Plus von 48 Prozent das bislang beste Novemberergebnis erzielt. In Großbritannien sorgten neben der Verschrottungsprämie auch die für Anfang 2010 geplante Anhebung der Mehrwertsteuer für Vorzieheffekte. Die Zahl der Neuzulassungen stieg um 58 Prozent. Kräftige Zuwächse gab es auch in Spanien und Italien. Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten in Westeuropa 12,6 Millionen Autos verkauft, 1 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der US-Markt stabilisierte sich im November auf Vorjahresniveau, die deutschen Hersteller verbuchten sogar ein Verkaufsplus von 4 Prozent und bauten ihren Marktanteil seit Jahresanfang um 0,6 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent aus. In den ersten elf Monaten brach der US-Markt allerdings um 24 Prozent auf 9,4 Millionen Fahrzeuge ein. In China konnte sich der Autoabsatz im November mit einem Plus von 92 Prozent nahezu verdoppeln.
In den ersten elf Monaten stieg die Zahl der Neuzulassungen dort um 44 Prozent auf 7,4 Millionen Fahrzeuge. Deutliche Zuwächse gab es im November auch in Indien (plus 67 Prozent), Brasilien (plus 43 Prozent) und Japan (plus 25 Prozent). In Russland brach der Absatz dagegen um 46 Prozent ein. Die russische Wirtschaft befinde sich noch tief in der Rezession, erklärte der VDA. weiterlesen >>

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