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14. Dezember 2009
Das ging aber schnell: Führungskräfte verlieren Vertrauen in Schwarz-Gelb
Berlin - Die neue Bundesregierung hat in den deutschen Chef-Etagen bereits in den ersten Monaten viel Kredit verspielt. So sind 63 Prozent der Führungskräfte vom Start der schwarz-gelben Koalition enttäuscht, nur 29 Prozent zeigen sich zufrieden. Dies ergab eine am Montag veröffentlichte Allensbach-Umfrage unter 549 repräsentativ ausgewählten Spitzenkräften aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung für das Magazin «Capital».
Danach glauben zwar 60 Prozent der Top-Entscheider, dass die Bundesregierung stark genug zum Handeln ist, aber nur 48 Prozent sind der Ansicht, dass ihre derzeitige Politik das Land voranbringt. Das sind vier Prozentpunkte weniger als nach dem Start der Großen Koalition im Jahr 2005. «Die Kontroversen zwischen Union und FDP waren schädlich», erklärte Allensbach-Chefin Renate Köcher.
An Bundeskanzlerin Angela Merkel prallen die Querelen der Umfrage zufolge allerdings ab: So bezeichneten 69 Prozent der Befragten Merkel als eine «starke Kanzlerin». Weiterer Hoffnungsträger der neuen Bundesregierung ist laut «Capital» Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Ihm trauen demnach 91 Prozent eine gute Arbeit zu, bei Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sind es nur 26 Prozent.
Kritisch sehen die Führungskräfte die angepeilten Steuersenkungen. Die Pläne für 2010 halten 49 Prozent der Befragten für falsch, weitere Steuerentlastungen im Jahr 2011 beurteilen 78 Prozent als unrealistisch. weiterlesen >>

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