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12. Dezember 2009
Das Hin und Her im Atomstreit mit dem Iran
Manama - Der Iran ist nach den Worten von Außenminister Manutschehr Mottaki offenbar doch bereit, angereichertes Uran gegen fertige Brennstäbe auszutauschen. Bei einem Besuch in Bahrain schlug Mottaki am Samstag als erstes die Überstellung von 400 Kilogramm Uran aus einer Atomanlage auf der Insel Kisch vor. Man stimme mit dem Plan der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) prinzipiell überein, allerdings bestünden noch Meinungsverschiedenheiten über die Modalitäten des Austausches, sagte der Minister.
Nach den Vorstellungen der Vereinten Nationen soll der Iran bis zu 1.200 Kilogramm seines auf 3,5 Prozent angereicherten Urans nach Russland und Frankreich liefern. Dort soll das Material weiter aufbereitet und zu Brennstäben für einen iranischen Forschungsreaktor verarbeitet werden. Mit der Verschiffung ins Ausland soll verhindert werden, dass Teheran sein Uran eventuell für den Bau von Atomwaffen verwendet.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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