Noch mehr Intoleranz: Frauen mit Burka werden in Schweizer Gemeinde nicht mehr bedient
veröffentlicht am 11.12.2009

Vollverschleierte Frauen sollen in der Stadtverwaltung von Grenchen in der Schweiz künftig nicht mehr bedient werden. Der Stadtpräsident und ehemalige SP-Abgeordnete Boris Banga will eine entsprechende Weisung herausgeben, wie er am Freitag nach entsprechenden Medienberichten bestätigte. Er sei am Donnerstag darüber informiert worden, dass eine vollkommen verschleierte Person - man habe nicht einmal die Hände gesehen - sich anmelden wolle.
Grenchen/Schweiz - Vollverschleierte Frauen sollen in der Stadtverwaltung von Grenchen in der Schweiz künftig nicht mehr bedient werden. Der Stadtpräsident und ehemalige SP-Abgeordnete Boris Banga will eine entsprechende Weisung herausgeben, wie er am Freitag nach entsprechenden Medienberichten bestätigte. Er sei am Donnerstag darüber informiert worden, dass eine vollkommen verschleierte Person - man habe nicht einmal die Hände gesehen - sich anmelden wolle.
Dies sei ihr verweigert worden, doch habe man für Freitag einen neuen Termin vereinbart. Die Frau habe sich bei dieser Gelegenheit dann vor einer Polizistin und einer Mitarbeiterin der Einwohnerkontrolle entschleiert. Dies sei aber ein zu großer Aufwand und stelle eine Provokation dar, sagte Banga: «Wir müssen wissen, wer vis-a-vis ist.» Deshalb werde künftig niemand mehr bedient, der vollkommen verschleiert sei. (© AP)
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