Kaffee schützt vor aggressivem Prostatakrebs
veröffentlicht am 11.12.2009

Kaffeekonsum schützt offenbar vor fortgeschrittenem Prostatakrebs. Eine amerikanische Studie deutet darauf hin, dass Kaffeetrinker seltener an einem aggressiven Karzinom der Vorsteherdrüse erkranken als Abstinenzler. Die Forscher der Universität Harvard beobachteten rund 50.000 Männer über einen Zeitraum von 20 Jahren.
Houston - Kaffeekonsum schützt offenbar vor fortgeschrittenem Prostatakrebs. Eine amerikanische Studie deutet darauf hin, dass Kaffeetrinker seltener an einem aggressiven Karzinom der Vorsteherdrüse erkranken als Abstinenzler. Die Forscher der Universität Harvard beobachteten rund 50.000 Männer über einen Zeitraum von 20 Jahren. Fast jeder zehnte Teilnehmer erkrankte an Prostatakrebs. Doch die starken Kaffeetrinker entwickelten um 60 Prozent seltener einen aggressiven Tumor als jene Personen, die das Koffeingetränk mieden.
Studienleiterin Kathryn Wilson betonte auf einer Krebsforschertagung in Houston, der Zusammenhang müsse noch weiter überprüft und in anderen Studien bestätigt werden. Auch der Grund für den Effekt ist bislang unbekannt. Das Genussmittel enthält Hunderte Inhaltsstoffe, die auf verschiedene Körperfunktionen Einfluss nehmen. «Kaffee wirkt auf Insulin und den Glukosestoffwechsel ebenso wie auf die Konzentrationen von Sexualhormonen», sagt Wilson. «Dies alles spielt bei Prostatakrebs eine Rolle.» (© AP)
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