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11. Dezember 2009

Platzeck hält weitere Stasi-Enthüllungen für möglich



Berlin - Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hält weitere Stasi-Enthüllungen bei seinem Koalitionspartner für möglich. «Ich kann nichts ausschließen. Jetzt muss alles auf den Tisch», sagte er dem «Tagesspiegel». Hintergangen fühle er sich von der Linkspartei nicht. Er sei aber zu optimistisch gewesen, «was die Aufarbeitung der eigenen Geschichte innerhalb der Linkspartei angeht».

Platzeck wehrte sich gegen den Eindruck, das von ihm regierte Bundesland sei von alten SED-Kadern durchsetzt: «In Brandenburg regiert nicht die Stasi», betonte er, räumte aber ein, dass die jüngst bekannt gewordenen Stasi-Fälle in der rot-roten Koalition zu einem Imageschaden geführt hätten. Es sei ein Fehler gewesen, die Regelüberprüfung im Brandenburger Landtag 1990 abgeschafft zu haben. Das werde jetzt nachgeholt.

Lesen Sie auch: Verbraucherpreise in Brandenburg sinken im Januar

Die Verbraucherpreise in Brandenburg sind zu Beginn des Jahres erwartungsgemäß zurückgegangen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte, sank der Verbraucherpreisindex im Januar um 0,4 Prozent zum Dezember. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Teuerung bei 2,2 Prozent. Der Rückgang der Preise folgt zu Beginn des Jahres dem üblichen Muster verbilligter Übernachtungen und Reisen. Auch für Schuhe und Bekleidung mussten die Verbraucher wegen des Winterschlussverkaufs weniger bezahlen. Gestiegen sind hingegen die Preise für Energie.  zur Nachricht >>


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