Nach Verfolgungsjagd in James-Bond-Manier: Betrunkener gab sich in Fürth als Geheimagent aus
veröffentlicht am 10.12.2009

Nach einer Verfolgungsjagd in James-Bond-Manier hat sich ein betrunkener Mann in Fürth vor erstaunten Polizisten als Geheimagent ausgegeben. Seinen Dienstausweis habe er aber nicht dabei, erklärte der 44-Jährige. Zuvor hatte er sich mit Blaulicht auf dem Dach eine nächtliche Verfolgungsfahrt mit Zivilfahndern geliefert, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilte.
Fürth - Nach einer Verfolgungsjagd in James-Bond-Manier hat sich ein betrunkener Mann in Fürth vor erstaunten Polizisten als Geheimagent ausgegeben. Seinen Dienstausweis habe er aber nicht dabei, erklärte der 44-Jährige. Zuvor hatte er sich mit Blaulicht auf dem Dach eine nächtliche Verfolgungsfahrt mit Zivilfahndern geliefert, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilte.
Der Mann war den Ermittlern in der Nacht zum Donnerstag aufgefallen, als er mit Blaulicht und deutlich überhöhter Geschwindigkeit in der Innenstadt unterwegs war. Obwohl die Zivilstreife ihn mit ebenfalls eingeschaltetem Blaulicht verfolgt habe, sei er sogar über eine rote Ampel gefahren, erklärte die Polizei. Erst auf einem Parkplatz habe der 44-Jährige sein Auto verlassen und den Polizisten erklärt, er sei auf geheimer Mission für das Bundeskriminalamt (BKA) unterwegs.
Wie Nachforschungen der Polizei ergaben, ist der Mann aber weder Agent noch ist sein Auto ein Dienstwagen des BKA. Zunächst war unklar, wie er an das Blaulicht kam. Gegen den Möchtegern-Agenten wird wegen Trunkenheit im Verkehr und anderer Verkehrsverstöße ermittelt. (© AP)




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