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08. Dezember 2009
Papst kämpft gegen geistige Umweltverschmutzung
Rom - Papst Benedikt XVI. findet lobende Worte nicht nur für die Bemühungen zur Reinhaltung der Luft, auch der Kampf gegen eine von ihm festgestellte geistige Umweltverschmutzung liegt ihm am Herzen. Benedikt erklärte am Dienstag in einer Ansprache an der Spanischen Treppe in Rom, jedermann müsse gegen die Luftverschmutzung aktiv werden. In einigen Teilen der Stadt könne man die Luft schon nicht mehr atmen.
Daneben gebe es aber noch eine andere Form der Umweltverschmutzung, die zwar weniger spürbar, aber nicht weniger gefährlich sei. Das sei die «Verschmutzung des Geistes». Die Menschen in den Städten verlören zunehmend ihre Seele, würden mehr und mehr zu Objekten ohne Gesicht, beklagte der Papst. Man grüße sich nicht mehr oder lächele sich an.
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